Carin Müller alias Charlotte Taylor

Carin Müller-Teil2

Die Eckdaten sind relativ leicht umrissen. Ich nähere mich mit rasanten Schritten der nächsten Schnapszahl (44 auf der Buchmesse – ihr dürft gerne kondolieren, äh: gratulieren kommen) und lebe seit 12 Jahren in Frankfurt – was ziemlich erstaunlich ist, denn als gebürtige Münchnerin hätte ich es mir NIEMALS vorstellen können, die Mia-san-mia-Hauptstadt zu verlassen und dafür vergleichsweise raues Pflaster zu betreten. Schuld an diesem radikalen Schnitt im Lebenslauf hatte natürlich ein Kerl. Immerhin gibt’s den immer noch und seit knapp sieben Jahren haben wir auch einen fantastischen Hund. Ach ja, inzwischen liebe ich meine neue Heimat und verteidige sie mit Zähnen und Klauen gegen alle Vorurteile und naserümpfende Sprüche.

Neben Mann, Hund und dem Schreiben pflege ich noch ein paar andere Leidenschaften: Reisen, Essen, Fußball und Musik beispielsweise. Nichts schärft den Blick so sehr aufs Wesentliche, wie Reisen. Und damit meine ich nicht zwangsläufig einen Einkehrschwung in eine abgeriegelte Clubanlage, sondern das Eintauchen in fremde Kulturen. Besonders gut gelingt das – zumindest meiner bescheidenen Meinung nach – übers Essen. Ich bin eine absolut unerschrockene Esserin und probiere fast alles aus. Kulinarische Dschungelprüfungen können mich also gar nicht schocken (andere schon, aber das verrate ich nicht) – lediglich bei Dingen wie Affenhirn würde ich passen. Ich konsumiere aber nicht nur gerne, sondern liebe auch das Kochen. Tja und dann ist da noch die Sache mit Fußball. Keine Ahnung warum, aber das Spiel fasziniert mich so, dass ich seit gut fünf Jahren sogar einen Fußball-Blog habe. Falls es euch interessiert: www.11spielerfrauen.de Ich habe natürlich auch einen Lieblingsclub, aber erstens ist der gerade ziemlich in Ungnade bei mir gefallen und zweitens … ach, falls es euch wirklich interessiert, findet ihr es sowieso in drei Sekunden raus. Fehlt noch was? Musik, genau. Damit halte ich es ähnlich wie mit dem Essen. Ich probiere alles aus und tue mich entsprechend schwer einen Lieblingskünstler zu benennen, denn es gibt so viele. Wenn ich mich aber auf einen einzigen Act festlegen müsste, dann Abba. Die haben mich meine gesamte Kindheit begleitet und ich war inzwischen zweimal im 2013 eröffneten Abba-Museum in Stockholm. Als Teenie der 80er habe ich aber auch eine riesige Schwäche für Bands wie Tears for Fears oder die Eurythmics. Annie Lennox bete ich geradezu an – sie ist absolut unfucking great! Mein erstes Rock-Konzert war übrigens Europe – 1986 oder 87 – Kinder, was war ich in Joey Tempest verknallt … Diese und ähnliche peinliche Enthüllungen stehen übrigens auch in meinem Blog www.carinmueller.de.

 

 

Carin Müller-Teil3

 

In meinem Autorenprofil steht: „Carin Müller schreibt seit man es ihr 1978 in der ersten Klasse beigebracht hat.“ Geschichten erfinde ich aber schon länger – es hat mir einfach immer Spaß gemacht, mir tolle Dinge auszudenken. Wenn man es so betrachtet, blicke ich inzwischen auf eine fast 30-jährige Autorenkarriere zurück. Dafür ist der Output von bislang vier veröffentlichten Romanen zugegebenermaßen eher dürftig. 🙁 Doch das wird sich bald ändern. Versprochen. Dann jedenfalls, wenn es mir gelingt, mich nicht so sehr in zu vielen Projekten gleichzeitig zu verzetteln. Ich arbeite seit 1999 als freiberufliche Journalistin und Autorin und verdiene mein Geld mit Schreiben – hoffentlich demnächst ausschließlich mit dem Schreiben von Romanen.

2009 erschien mein erster Roman Mopsküsse bei Goldmann, den ich gemeinsam mit Micha Goebig, einer befreundeten Autorin, geschrieben habe. Das war ein spannendes Experiment und vermutlich hätte keine von uns beiden es alleine durchgezogen, einen Roman zu schreiben. Dafür war es super. Allerdings haben wir beide festgestellt, dass wir eher literarische Einzelkämpfer sind, daher ist die Fortsetzung High Heels und Hundekuchen (2012, ebenfalls bei Goldmann) von mir alleine.

Dann kam irgendwann der Moment, an dem ich dachte: „Ich weiß es besser als alle Verlage!“ Mir schwebte nämlich eine Geschichte vor, die in sogar keine Schublade passen wollte, dafür aber viele meiner großen Leidenschaften abdeckt: Reisen, Fußball, Liebe. Damit hätten die Verlage womöglich noch leben können, dass aber die Autorin partout einen Geist mit ins Spiel bringen wollte … na ja, jedenfalls war Gefühlte Wahrheit dann der Start in meine Selfpublisher-Phase. Und auch wenn ich inzwischen zähneknirschend zugeben muss, dass es für einen kommerziellen Erfolg kein Fehler ist, wenn ein Buch in eine klare Schublade passt, ist dieser Roman nach wie vor mein absolutes Herzensprojekt. Mehr dazu findet ihr auch hier.

Hundstage ist zwar ein 1a-Schubladen-Werk – Crazy Animal Comedy 🙂 – aber aus anderen Gründen ein Indie-Roman geworden. Normalerweise behaupten wir Autoren ja immer, dass Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen rein zufällig und ohne jede Absicht passiert sind (man muss uns nicht alles glauben), aber in diesem Fall sind minimale Parallelen zwischen dem Protagonisten Tobi und meinem Hund Toni … nun ja, mehr darf ich dazu nicht sagen, sonst droht er mir wieder mit dem Anwalt. Eine Leseprobe findet ihr hier.

 

Carin Müller-Teil4

In aller Kürze lässt sich diese Frage so beantworten: „Charlotte Taylor ist das Pseudonym der Frankfurter Autorin Carin Müller, wenn sie Ausflüge in Richtung horizontaler Literatur unternimmt. Charlotte erblickte im Herbst 2014 das Licht der Welt, als man Carin aus verschiedenen Quellen nahelegte, ruhig etwas gewagter zu schreiben.
Seitdem streiten sich die beiden Autorinnen um Schreibzeit. Denn auch wenn sie vollkommen unterschiedliche Genres bedienen – im realen Leben teilen sie sich nicht nur einen Ehemann und einen Hund, sondern auch noch einen Körper. Und dieser Wirtskörper – obwohl durchaus funktional – verfügt standardmäßig nur über zwei Hände, zehn Finger und einen Kopf. Da kann es durchaus eng werden bei der Manuskripterstellung.“

So steht’s zumindest in allen Autorenprofilen. Aber natürlich steckt noch mehr dahinter. Falls ihr meine vorherigen Postings gelesen habt, dürfte euch eines klar geworden sein: Besonders klar in ihrer Ausrichtung ist die Frau Müller nicht. Ich bevorzuge jedoch den Begriff „vielseitig interessiert“! Ich mag mich einfach nicht auf einen Themenkomplex festlegen. Ist das schlimm?

Das mit der Erotik war aber zunächst wirklich nur ein Experiment. Ich wollte einfach wissen, ob ich auch explizit über Sex schreiben kann. In allen anderen Romanen blende ich ja diskret ab, wenn sich die Helden näherkommen. Und was soll ich sagen? Es ist verdammt schwer! Am Anfang hätte ich mir am liebsten noch die Hände vor die Augen gepresst, doch das ist ja beim Schreiben gleich doppelt doof. Inzwischen schreibe ich auch heißeste Szene mit kühler Stirn und offener Bürotüre. Wenn die Kollegen wüssten, wie es bei mir gerade zur Sache geht …

Und da die Sache mit der heißen Schokolade bei den Lesern erschütternd gut ankommt (Carin ist ja sowas von eifersüchtig!), es beim Schreiben inzwischen locker flutscht (ja, lacht nur über die Doppeldeutigkeit!) mache ich auch weiter!

 

Carin Müller-Teil5

„It started with a kiss“ – so heißt einer der bekanntesten Songs der Band Hot Chocolate. Und auch in meiner Serie wird gerne geküsst. Und noch viel mehr … Ganz kurz zum Inhalt: Die vier Studentinnen Ava, Jill, Kate und Lisa teilen sich in Los Angeles eine Wohnung und jobben nebenbei in der Bar Hot Chocolate, die Lisas Patenonkel Freddy gehört. Dort machen sie durchaus interessante Bekanntschaften … Leseproben findet ihr unter www.charlottetaylor.de

In der ersten Episode der Hot-Chocolate-Serie Ava & Jack, trifft die kühle, strebsame Ava auf den rauen Ingenieur Jack. Sie haben nur eine Nacht … und die nutzen sie. Fast sechs Wochen später ist sie immer noch mit Sehnsucht beschäftigt, denn auch wenn sie inzwischen wieder Kontakt haben, wiedergesehen haben sie sich nicht mehr.

Währenddessen versucht die blonde Schauspielschülerin Jill, ihre Karriere zu befeuern. Ihre unkonventionelle Ader bringt sie jedoch dummerweise statt zur Oscar-Verleihung direkt ins Krankenhaus. Dort erlebt sie mit Avas Chef Dr. George Lee allerdings wirklich Außergewöhnliches – nachzulesen in Hot Chocolate: Jill & George.

Träume sind Schäume – denkt sich Kate. Sie konzentriert sich auf ihr Studium und ihre Beziehung. Doch dann gerät alles aus den Fugen. Richard ist von einem Tag auf den anderen Vergangenheit, und plötzlich wird ihr Leben abenteuerlich. Blue zeigt ihr schließlich, was wahre Hingabe ist – in Hot Chocolate: Kate & Blue.

Der wilden und burschikosen Lisa ist nur wenig fremd – und schon gar keine erotischen Spielarten. Doch so richtig lässt sie niemanden an sich herankommen. Und ganz sicher keinen strohblonden Sunnyboy mit traurigen braunen Hundeaugen … oder? Hot Chocolate: Lisa & Dan

Inzwischen gibt es auch eine Romanfassung der ersten Staffel – als eBook und Taschenbuch. Hot Chocolate – The Ladies beinhaltet alle vier Einzelepisoden plus einige Bonusszenen, die die Geschichte richtig rund machen und einige offene Fragen beantworten. Okay, sie werfen auch neue auf – daher geht’s im Herbst weiter mit der zweiten Staffel. Ach ja, wer ein signiertes Exemplar bei mir bestellen mag, kann mir jederzeit eine PN schicken. 🙂

 

Carin MÜller-Teil6

Ich fürchte auf einiges! Gerade habe ich nämlich noch einen Teil meiner Persönlichkeit abgespalten: Nirac Rellum (ist das nicht irre originell??) wird sich demnächst mit „[W]HOLE“ befassen – einer Science Fiction-Serie. Genau genommen sind es sogar zwei Serien – eine für Kinder (herzlichen Dank an Nichte und Patenkind, die mir das eingebrockt haben!) und eine für Erwachsene. Was da passiert? Erfahrt ihr demnächst alles hier.

Von Carin gibt’s zur Buchmesse noch die Kolumnen-Sammlung „Einsichten aus dem Kiosk“, die auch ein paar unveröffentlichte Kurzgeschichten enthalten wird (Carin kann auch Splatter!) und eine Gorilla-Episode. „Gefühlte Wahrheit“-Leser werden sich freuen … Ansonsten arbeite ich fieberhaft an einem Roman, der nächsten Herbst bei Droemer Knaur erscheinen wird. Haltet die Augen offen, bald darf ich vielleicht den Titel kundtun und ein wenig zum Inhalt ausplaudern.

Und Charlotte kann sich natürlich auch nicht zurückhalten. Vor der Messe gibt’s noch einen Quickie „Hot Chocolate – Fay und Enrico“ und danach startet die zweite Staffel mit der vielversprechenden Episode „Hot Chocolate – Love“.

Schlafen? Ist überbewertet! 😉

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